Das YES! Team des Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg

 

 

Moin Moin wie man im Norden so schön sagt.

 

Wir sind das Gesellschaftsprofil des Heinrich-Heine-Gymnasiums aus Hamburg. Unsere Schule nimmt nun das zweite Mal am YES! teil. Von Anfang an fanden wir die Idee, etwas verändern zu können, faszinierend. Nicht oft haben wir in unserem Alter die Chance wirklich Einfluss nehmen zu können und von Politikern und wichtigen Vertretern gehört zu werden.

 

Unser Thema „Ein Anstoß für nachhaltigen Konsum“ ist für jeden ein greifbares Thema, welches uns alle schon einmal beschäftigt hat. Wenn wir mal wieder vor dem Supermarktregal standen und uns fragten, ob die Gurke wirklich noch einmal in Plastik eingewickelt werden musste und ob wir nicht anstatt dessen lieber die teurere, nicht eingepackte Gurke kaufen sollten. Dies ist nur eine von vielen Entscheidungen, welche wir täglich im Zusammenhang mit nachhaltigen Konsum treffen.

 

Unser Ziel beim YES! ist es, den nachhaltigen Konsum in Deutschland zu verbessern und das Bewusstsein der Bevölkerung für den Konsum zu schärfen.  Wir freuen uns auf die nächsten Monate mit YES! und auf die Erarbeitung unseres Lösungsansatzes, um damit hoffentlich nachhaltig etwas bewirken zu können.

Lösungsvorschlag des Teams:

 

 

Sustainability-Kit für Schulen

 

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Drittplatzierten des YES! 2017 gewählt

 

 

YES! 2017 Thema

Logo Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel

Ein Anstoß für nachhaltigen Konsum

 

Der Lebensstil in den Industriestaaten ist nicht nachhaltig: Ressourcen sind erschöpft, die Umwelt geschädigt und die globale Erwärmung steigt weiter an. Das ist eine Bedrohung des Wohlergehens der jetzigen und zukünftigen Generationen. Einen nachhaltigen Konsum zu fördern ist somit zu einer wichtigen Aufgabe geworden, um die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals SDG) der U.N. zu erreichen.

 

Der Lebensstil kann zum Beispiel nachhaltiger werden, wenn Müll reduziert wird, weniger fossile Brennstoffe verbrannt werden oder weniger Fleisch konsumiert wird.

 

Das Problem ist vielfältig. Um es zu lösen, bedarf es neuen Ansätzen. Klassische, ökonomische Methoden wie die Besteuerung von Müll, dem Verbrauch von Ressourcen oder Umweltverschmutzung werden oft nicht eingesetzt, weil sie politisch unpopulär sind. Subventionen sind kostspielig und kein effizientes Werkzeug, um das Verhalten zu beeinflussen. Und selbst wenn Menschen bewusster konsumieren möchten, ist es schwierig für sie aus alten Gewohnheitsmustern auszubrechen und ihr Verhalten gegenüber früher und ihrer Umwelt zu verändern. Die Herausforderung ist es, Konsumgewohnheiten zu ändern, die tief in unserem Gehirn und der Gesellschaft verwurzelt sind.

 

Wer ist für die Veränderung unseres Konsumverhaltens verantwortlich? Warum sind Steuern so unpopulär? Wer hat ein Interesse an einem Konsummuster, das nicht nachhaltig ist? Wie kann man das Thema in der Öffentlichkeit besser voranbringen? Wie können diese Anstöße helfen, dass Menschen nachhaltiger leben, also weniger Müll und weniger Treibhausgase produzieren. Wie können sie weniger Ressourcen benutzen? Wie lässt sich die Aufmerksamkeit steigern?

 

Mehr zum YES! 2017 Thema „Ein Anstoß für nachhaltigen Konsum“ gibt es hier.

 

Die YES! Teams werden beraten durch die Forscherin Christine Merk vom IfW – Institut für Weltwirtschaft in Kiel .

 

Das YES! 2017 Thema „Ein Anstoß für nachhaltigen Konsum“ wurde durch die Teams der Alexander-von-Humboldt-Schule Gymnasium Neumünster und des Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg ausgewählt.

Pictures (from top to bottom): (c) YES! Team des Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg, (c) shutterstock.com / patpitchaya, (c) Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel