Das YES! Team des Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen

 

Das Team des Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen stellt sich vor. Gemeinsam bearbeiten Sie das YES! 2017 Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“.

Logo Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen

Lösungsvorschlag des Teams:

 

Der Europatag

 

Portrait Kevin Kerber

Kevin Kerber

 

Hallo, mein Name ist Kevin Kerber und ich bin achtzehn Jahre alt. Ich wohne in Hemmersdorf und besuche die elfte Klasse das Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Dillingen. Ich interessiere mich für Politik, mit besonderen Hinblick auf die aktuelle politische Situation in Deutschland und den USA.

 

Ich entschloss mich dazu, am Young Economic Summit teilzunehmen, da ich der Meinung bin, dass der Welt in naher Zukunft große Veränderungen bevorstehen, die ich, soweit es mir möglich ist, positive beeinflussen möchte. Mein Ziel ist es, mehr über politische und wirtschaftliche Vorgänge in der Welt zu lernen und dabei sehe YES! Als gute Gelegenheit dafür.

 

Eines der größten Probleme der Europäischen Union ist die Tatsache, dass viele Menschen innerhalb der EU der Meinung sind, dass diese bei weitem mehr Nachteile als Vorteile für die betroffenen Länder birgt. Unter anderem das bringen rechtspopulistische Parteien in vielen Mitgliedsstaaten der EU zum Ausdruck und sind damit auch äußerst erfolgreich. Zusammen mit meinem Team möchte ich die Bevölkerung über die zahlreichen Vorteile, die die Europäische Union mit sich bringt, aufklären und die wahren Beweggründe vieler rechtspopulistischen Parteien aufzeigen.

Portrait Dong Nghi Le

Dong Nghi Le

 

Hallo, ich bin Dong Nghi Le, 19 Jahre alt und Schülerin der elften Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Dillingen. Meine Hobbies sind Zeichnen und mit Freunden ausgehen. Ich nehme am Young Economic Summit teil, da ich mich schon vorher mit den Themen befasst habe, und es Themengebiete sind, die mich sehr interessieren. Wir behandeln das Thema EU derzeit im Politikunterricht und die Teilnahme am Young Economic Summit, sowie das Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistische Parteien“ bieten eine Möglichkeit für interessierte Schüler, sich auch außerhalb der regulären Schulzeit damit zu befassen. Es ist wichtig dass wir schon in jungem Alter ein Statement setzen und genau aus diesem Grund möchte ich zusammen mit unserem Team die Chance nutzen.

Portrait Lars Kreutzer

Lars Kreutzer

 

Hallo, mein Name ist Lars Kreutzer und ich bin siebzehn Jahre alt. Ich besuche die elfte Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Dillingen und wohne in Saarwellingen. In meiner Freizeit spiele ich Klavier und Computerspiele. Meine Interessen sind naturwissenschaftlich und geografisch geprägt, ich interessiere mich für den Weltraum und die Energieversorgung.

 

Ich habe mich dafür entschlossen, beim Young Economic Summit mitzumachen, da ich finde, dass unsere Welt momentan ein paar positive Veränderungen bräuchte, zu welchen ich zum Teil schon ein paar Ideen habe. Außerdem habe ich es nach 16 Jahren satt wie die Erwachsenen die Welt unter sich aufteilen und auf zum Teil abstruse Ideen kommen. Ich möchte auch meinen Teil dazu beitragen und sehe den Young Economic Summit endlich als meine Chance.

 

Eines unserer größten Probleme momentan ist das fehlende Zusammengehörigkeitsgefühl in der Europäischen Union. Die EU hat uns in der Vergangenheit schon viel gebracht und ist auch für die Zukunft sehr wichtig. Deshalb finde ich es sehr schade, dass nationalistische, populistische Parteien sich gegen Europa einsetzen und damit leider sehr erfolgreich sind. Insbesondere zu Zeiten der Flüchtlingskrise sollte die europäische Zusammenarbeit nicht abschwächen, sondern wir sollten zusammen halten denn zusammen lassen sich Probleme meistens einfacher lösen. Zusammen mit meinem Team möchte ich die Ursachen und vor allem auch Lösungen für das Europa-Problem herausarbeiten. Außerdem möchten wir unsere Mitmenschen ein wenig über die populistischen Parteien und ihre wahren Ziele aufklären.

Portrait Julia Rückel

Julia Rückel

 

Hallo, mein Name ist Julia Rückel, ich bin sechzehn Jahre alt und Schülerin der elften Klasse am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Dillingen an der Saar. Ich selbst lebe zusammen mit meinen Eltern in Düppenweiler. Meine Freizeit verbringe ich mit Sport, Leichtathletik und Showtanz, außerdem spiele ich Gitarre und Klavier. Mein Interessenbereich liegt im wirtschaftlich-politischen Sektor, was auch einer der Gründe für meine Teilnahme am Young Economic Summit ist.

 

Meiner Meinung nach bietet der Young Economic Summit eine Möglichkeit für minderjährige- Jugendliche ihre Interessen publik zu machen und dabei ernst genommen zu werden. Es geht nicht um die Idee eines Einzelnen, sondern um ein Konzept, das zum Großteil von jungen Erwachsenen entwickelt wird, die momentan noch nicht wahlberechtigt sind, jedoch die Gesellschaft der Zukunft bilden und aus diesem Grund auch jetzt schon eine Möglichkeit bekommen sollten einzugreifen. Oft steckt in jungen Menschen ein sehr großes Potential was Ideenreichtum betrifft und aus diesem Grund möchte ich selbst Teil des YES!-Projektes werden, außerdem interessiert es mich wie andere Schüler, in dem selben Alter, mit denselben Interessen zu bestimmten Themen stehen und ich bin bereit mich davon inspirieren zu lassen.

 

Das Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“ war sofort eines meiner Wunsch Themen, da es in den letzten Jahren sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat und auch in Zukunft noch in unserem Blickfeld bleiben wird. Besonders wichtig ist es das Augenmerk auf die kommenden Wahlen in Deutschland, Frankreich sowie in den Niederlanden zu legen, wo der Flüchtlingsstrom Auswirkungen auf das Ergebnis haben wird. Außerdem ist es interessant zu sehen wie die EU als Gesamtheit darauf reagiert und Prognosen zu stellen inwiefern sie sich verändern wird und mit welchen Folgen.

Portrait Julian Stein

Julian Christopher Stein

 

Hallo, mein Name ist Julian Christopher Stein, ich bin 17 Jahre alt und Schüler der Klassenstufe elf am „Albert‑Schweitzer‑Gymnasium Dillingen/Saar“. In meiner Freizeit spiele ich gerne Gitarre, Ukulele und Computerspiele, höre Musik und treffe mich mit Freunden, z.B. zum Kartenspielen, meistens Poker. Ich interessiere mich für Informatik, Computerhardware, Autos, Geschichte und Politik.

 

Warum nehme ich am YES! 2017 teil? Wir haben aktuell in der Welt mit vielen politischen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Der YES! bietet mir eine gute Chance, mich bei der Diskussion und Lösungssuche für diese Probleme einzubringen und selbst aktiv zu werden. Zudem hat man die Möglichkeit, zu lernen, wie man ein Thema bearbeitet und die Gelegenheit, sich mit Experten und Forschern über deren spezifische Fachgebiete auszutauschen.

 

Eines der aktuell akutesten Probleme in Europa ist die sinkende Europaeuphorie, die den Aufschwung national-populistischer Parteien begünstigt und anschiebt. Daher ist es jetzt umso wichtiger, zu zeigen, welche Vorteile die EU bringt, um zu verhindern, dass weitere Staaten dem Beispiel Großbritanniens folgen und sich entscheiden, aus der EU auszutreten. Daher haben sich mein Team und ich dazu entschieden, uns mit dem Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“ zu beschäftigen und entsprechend nach Ursachen und Lösungsansätzen zu suchen. Zudem geht es um unsere Zukunft und um das Europa, in dem wir leben möchten.

Portrait Richard Mohr

Richard Mohr

 

Mein Name ist Richard Mohr und ich bin siebzehn Jahre alt. Ich wohne in Dillingen/Saar und besuche die elfte Klasse des Albert‑Schweitzer‑Gymnasiums in Dillingen/Saar. Meine Hobbys sind Computerspiele spielen und Musik hören. Ich interessiere mich außerdem für Naturwissenschaften und Informatik.

 

Ich nehme beim Young Economic Summit teil, weil ich finde, dass die Jugend zu wenig Mitspracherecht bei den heutigen politischen und wirtschaftlichen Problemen hat. Ich finde, YES! bietet einem eine gute Möglichkeit seine Ideen und Verbesserungsvorschläge mit anderen zuteilen.

 

Ich finde die EU verliert immer mehr ihr Zusammengehörigkeitsgefühl. National-po­pulistische Parteien nutzen den Frust der Bevölkerung zu ihrem Vorteil. Dieser Machtanstiegt gefährdet in meinen Augen den Frieden in der EU.

Portrait Ugur Turunc

Ugur Turunc

 

Hallo erstmal, mein Name ist Ugur Turunc und bin 17 Jahre alt. Ich besuche das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Dillingen und wohne auch in Dillingen. Geboren wurde ich aber im etwas fernliegenden Sachsen-Anhalt, in Halle an der Saale. Meine Hobbys sind Bogenschießen und Videospiele spielen. Meine Interessen haben sich seit meiner Kindheit nicht stark verändert, sie gehen von moderner Technik hin bis zur Astronomie. Erst seit ein paar Jahren spielt Politik eine wichtige Rolle für mich.

 

Der Grund warum ich beim Young Economic Summit teilgenommen habe ist nicht nur, dass ich eine Chance habe, um etwas Großes für die Welt beitragen zu können, sondern auch um viele und wichtige Erfahrung für die Zukunft zu erhalten.

 

Ein großes Problem, für das man so schnell wie möglich eine Lösung finde sollte, ist der große und immer größer werdende Erfolg von nationalistischen Parteien innerhalb der Europäischen Union. Eines der Probleme ist die “Angst” der Bevölkerung über die Flüchtlingswelle, welche durch Unwissenheit und “Alternativlosigkeit“ verstärkt wird. Menschen, die überhaupt kein Interesse an rechter Politik haben sehen sich dennoch dazu “gezwungen” ,diese zu unterstützen, da sie nur dort “Lösungsvorschläge” erhalten, die dennoch stark rechts radikal sind.

YES! Team 2017 ASG Dillingen Johanna Tilk

Johanna Tilk

 

Hallo,

mein Name ist Johanna Tilk, ich bin 16 Jahre alt und besuche die elfte Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Dillingen Saar. In meiner Freizeit spiele ich Tennis, Fußball in einer Mannschaft und lese gerne. Besonders interessiere ich mich für Biologie, Ökologie und Sport.

 

Ich habe mich dazu entschlossen, bei dem #YES-Projekt mitzumachen, da ich finde, dass Jugendliche viel mehr Mitsprache haben sollten, was ökonomische und politische Themen angeht. Außerdem muss uns bewusst werden, dass die Zukunft, die kommen wird, unsere Zukunft ist. Folglich heißt das, dass wir sie so verändern müssen, dass wir und folgende Generationen gerne darin leben möchten.

 

Da gerade Europa von großen Problemen und einem schwindenden Zusammengehörigkeitsgefühl betroffen ist, haben meine Gruppe und ich uns dafür entschieden diese Probleme mit der Wahl des Themas „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“ anzugehen und mögliche Lösungen für sie zu finden. Denn man darf nie vergessen, wie viel uns die EU in der Vergangenheit gebracht hat und wie viel sie uns auch in Zukunft bringen könnte, wenn alle an einem Strang ziehen.

YES! 2017 Thema

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Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien

 

In vielerlei Hinsicht stellen die nationalistischen Parteien zwei Kernpunkte infrage: zum einen den Status Quo – so wie es bei der Abstimmung zu Abspaltung in Großbritannien der Fall war – und den Prozess einer noch stärkeren europäischen Integration.

 

Diese Situation birgt unterschiedliche Gefahren. Erstens, durch den Aufstieg der nationalistischen Parteien (und einer starken Unterstützung durch die Wähler) könnten die nationalen Regierungen eine mehr nationalistischere, populärere Haltung einnehmen, um ihre Machtposition nicht zu gefährden. Damit könnten sie allerdings die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union erschweren. Im schlimmsten Fall könnte das zu einer Abspaltung wie in Großbritannien führen.

 

Wie kann Europa mit dem stärker werdenden Nationalismus fertig werden? Was kann man tun, um die Europäische Union zu unterstützen, wenn immer mehr unterschiedliche Präferenzen geäußert werden? Ist das Wiedererstarken des Nationalismus vielleicht auch eine Chance für eine Legitimierung und Verantwortung der Union? Wer ist für die derzeitige Situation verantwortlich: die EU, die Mitgliedsstaaten oder ist es eine Geschichte, die die Finanzkrise geschrieben hat? Kann sich Europa besser rechtfertigen, mehr Verantwortung übernehmen und mehr direkte Demokratie aufnehmen? Wie kann man den Wert Europas bemessen und wie kann man ihn den Menschen näher bringen?

 

Mehr zum YES! 2017 Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“ gibt es hier.

 

Die YES! Teams werden beraten durch die Forscher des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim Sebastian Blesse und Thomas Schwab.

 

Das Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“ wurde von den YES! Teams des Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen und der Hohen Landesschule Hanau für die Bearbeitung im YES! 2017 ausgewählt.

Pictures (from top to bottom): (c) Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen, (c) YES! Team des Albert-Schweitzer-Gymnasium Dilligen, (c) shutterstock.com / Delpixel, (c) ZEW