YES! - Thema 2020

Was machen wir morgen? Die Zukunft der Arbeit.

Technologischer Wandel, eine alternde Gesellschaft und die Globalisierung stellen unsere Gesellschaft vor neue Herausforderung und verändern schon heute die Art und Weise wie wir Arbeiten. Die ökonomischen Einschätzungen zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Produktivität und den Arbeitsmarkt sind alles andere als eindeutig. Sie reichen von der optimistischen Vorstellung eines neuen Maschinenzeitalters mit riesen Produktivitätsgewinnen bis hin zu der pessimistischen Erwartung stagnierender Produktivität und einer mittelalterlichen Arbeitsstruktur.

In jedem Fall jedoch, stellt die Digitalisierung die Institutionen des Arbeitsmarkts, des Bildungssystems und der sozialen Sicherung mittelfristig vor große Herausforderungen. Auch wenn wir auf digitales Wachstum hoffen können, wird dessen Erfolg davon abhängen, wie wir den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel gestalten. Wie macht man junge Menschen nicht nur zu Konsumenten, sondern auch Gestaltern digitaler Technologien? Was passiert mit denjenigen, für die es in Zukunft keine Arbeit mehr geben wird? Wie können wir digitale Arbeit fair und nachhaltig gestalten? Wie verhindern wir Chancenungleichheit und bei zu große Ungleichheit bei Einkommen in einer digitalen Wirtschaft?

Wissenschaftlicher Partner:

Betreuer des YES!-Teams und Autoren des Themenvorschlags:

Luca Wettlaufer

Nach seinem Studium der Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg erwarb Luca einen Joint Master’s Degree in Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Université Sorbonne-Paris-Cité und der Universität Turin. Seine Forschung konzentriert sich auf die gemeinsame Verwaltung von immateriellen Gütern und urbanem Raum. Seit 2019 arbeitet er für die Redaktion der Zeitschriften Intereconomics und Wirtschaftsdienst und beschäftigt sich insbesondere mit der Rolle lokaler Wissenssysteme für die Regional- und Stadtentwicklung in Europa.

YES!-Themen von Luca Wettlaufer

Timm Leinker

Timm Leinker hat in Marburg (Schwerpunkte auf Institutionenökonomik, Finanzmärkte und public policy) und Wien (Schwerpunkte auf Wirtschaftspolitik, Geld & Kredit und politische Ökonomie der Medien). In Manila hat er MBA-Kurse besucht, um NGO-Management und strategisches Verhandeln zu lernen. Seine berufliche Karriere begann bei einem Schulbuch-Verlag in Wien. Dort arbeitete er als Lektor und Redakteur für Bücher aus den Bereichen Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre sowie Geografie. Hier hat Timm seine Leidenschaft für Bildung im Allgemeinen und ökonomische Alphabetisierung im Speziellen entdeckt. Heute arbeitet er als Redakteur für die von der ZBW herausgegebenen wissenschaftlichen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics. Sein Forschungsinteresse richtet sich insbesondere auf folgende Themen: Bildung, Mobilität, Finanzmärkte und good Governance.

2019-11-15T10:53:30+01:00