Leibniz Universität Hannover

Die Leibniz Universität Hannover ist Partner des YES! – Young Economic Summit seit 2020.

Global denken, interdisziplinär forschen: Leibniz leben! Die Leibniz Universität Hannover (LUH) steht für Weltoffenheit und Weltläufigkeit. Sie ist mit knapp 30.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule in Niedersachsen und bietet ein breites Spektrum an Studienmöglichkeiten von den Natur- und Ingenieurwissenschaften über die Geistes- und Sozialwissenschaften und die Lehrerbildung bis hin zu den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. In der Forschung werden interdisziplinäre und internationale Schwerpunkte in der Biomedizin, der Produktionstechnik, der Quantenoptik und Gravitationsphysik, den Optischen Technologien und in der Wissenschaftsreflexion kontinuierlich ausgebaut. Die LUH ist in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder mit zwei eigen geführten sowie einem mitbeantragten Exzellenzcluster erfolgreich vertreten.

Beteiligte Institute


Center für Wirtschaftspolitische Studien des Instituts für Wirtschaftspolitik (CWS)

Foto: (c) CWS

Das Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) des Instituts für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität Hannover betreibt überwiegend drittmittelfinanzierte Projektforschung zu aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Fragestellungen. Es kooperiert eng mit anderen Forschungs- und Beratungsinstituten (wie DIW Berlin, ZEW Mannheim, DZHW Hannover, SOFI Göttingen, Fraunhofer ISI Karlsruhe, ifo München, idea Brüssel), um das eigene Profil aufgabenspezifisch zu ergänzen. Das CWS verfügt über regional, national und international anerkannte Expertise in der Entwicklung von Indikatorensystemen in der Innovations- und Strukturforschung, der Erstellung von Branchenstudien, insbesondere auch für Querschnittsbranchen, die in der amtlichen Statistik nicht verfügbar sind (z. B. Umwelt- und Klimaschutzwirtschaft, Informations- und Medienwirtschaft, Schlüsseltechnologien: Key Enabling Technologies) sowie in der regionalwirtschaftliche Wirkungsforschung in Kombination von Primärdaten und Input-Output-Analysen.

Das CWS im Internet

Homepage: www.wipol.uni-hannover.de/de/forschung/center-fuer-wirtschaftspolitische-studien

Das Institut für Umweltökonomik und Welthandel

Das Institut für Umweltökonomik und Welthandel (IUW) ist Teil der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Internationale Themen der Entwicklung, Umwelt und des Handels bilden den Schwerpunkt der Forschung. Es geht um Auswirkungen des Klimawandels, Energie- und Wasserwirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und Migration. Zudem fokussiert das Institut Folgenabschätzungen zur Nachhaltigkeit, Wertschöpfungskettenanalysen im Agrar- und Lebensmittelsektor, Risikoanalysen zu Schocks, sowie Messungen zur Ernährungssicherung und Armut. Der Agrar-, Handels-, Klima- und Landnutzungspolitik wird zudem Bedeutung beigemessen. Geographische Schwerpunkte liegen in Südostasien und in Sub Sahara Afrika. Das IUW kooperiert mit zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsinstituten (Institut für Entwicklungs- und Agrarökonomik (IFGB), Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), Deutsche Institut für Entwicklungsforschung (DIE), European Development Research Network (EUDN), United Nations University, World Agroforestry (ICRAF), WorldFish).

Das IUW im Internet

Homepage: www.iuw.uni-hannover.de

Beteiligte Forschende

Robyn Blake-Rath promoviert am Institut für Umweltökonomik und Welthandel an der Leibniz Universität Hannover. Sie hat Umweltwissenschaften sowie Nachhaltigkeitsökonomie und Management studiert. Im Rahmen ihrer Tätigkeit für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung (WBGU) war sie an der Erstellung der Leitgutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie „Landwende im Anthropozän: Von der Konkurrenz zur Integration“ über den nachhaltigen Umgang mit der knappen Ressource Land beteiligt. Darüber hinaus arbeitet sie mit Projektdaten aus dem DFG geförderten Langzeitprojekt „Thailand-Vietnam Socio-Economic Panel“ (TVSEP). Aktuell beschäftigt sich Robyn Blake-Rath in ihrer Forschung mit der Resilienz in der Landwirtschaft in einem nachhaltigen Kontext, den Auswirkungen der Digitalisierung sowie den Einflüssen menschlicher Entscheidungsprozesse.

Axel Ebers

Axel Ebers studierte Wirtschaftswissenschaften (MSc) an der Universität Hannover. Nach seinem Abschluss arbeitete er im privaten und öffentlichen Sektor. Derzeit promoviert er am Institut für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität Hannover (LUH) mit den Forschungsschwerpunkten Kriminalprävention, Digitale Medien und Verhaltensökonomie. Darüber hinaus ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS).

Dr. Steven Gronau arbeitet seit 2019 am Institut für Umweltökonomik und Welthandel der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschung fokussiert sich insbesondere auf ökonomische und ökologische Modellierungsanwendungen. In verschiedenen Veröffentlichungen hat er mithilfe von Simulationsmodellen (bspw. volkswirtschaftliche Gleichgewichtsmodelle) die Auswirkungen von sektoralen Interventionen auf die nachhaltige Entwicklung in Subsahara-Afrika analysiert. Beispielhaft kann hier die Bewertung einer Papyrus-Energiewende im ländlichen Sambia als Technologieinnovation und erneuerbare Energiequelle genannt werden. Jüngst wurde er mit dem Leibniz Young Investigator Grant für Nachwuchswissenschaftler*innen ausgezeichnet. Das dadurch geförderte Projekt untersucht die Geflüchtetenkrise und deren Einfluss in Sambia. Zudem ist er mit einem Junior Research Project im SE²A (Sustainable and Energy Efficient Aviation) Exzellenzcluster projektverantwortlich. Dieses Forschungsvorhaben analysiert die volkswirtschaftlichen Effekte von Wasserstoff in der Luftfahrt.

Kevin Piehl

Foto: (c) Christian Wyrwa

Kevin Piehl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität Hannover. Zuvor studierte er, ebenfalls an der Leibniz Universität Hannover, Wirtschaftswissenschaft im Bachelor und Master und hat sich Anfang des Jahres mit seiner Masterarbeit „Does the Economy Learn to Cope with Pandemics?“ mit der Coronakrise beschäftigt. Seit Juli promoviert er nun am Lehrstuhl für Innovationsökonomik u.a. zu empirischen und experimentellen Themen der Verhaltens- und Innovationsökonomik.

Rika Stoczek

Foto: (c) Christian Wyrwa

Rika Stoczek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität Hannover. Zuvor absolvierte sie ihren Bachelor in Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und ihren Master in Economics and der Universität zu Köln. Nebenbei war sie als Werkstudentin beim Institut der deutschen Wirtschaft tätig. Seit August promoviert sie nun am Lehrstuhl für Innovationsökonomik u.a. zu empirischen und experimentellen Themen der Verhaltens- und Innovationsökonomik.

Foto: (c) CWS

Insa Weilage studierte Philosophy & Economics (BA) und Economics (MSc) an der Universität Bayreuth. Seit ihrem Abschluss promoviert sie am Institut für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität Hannover (LUH) mit Forschungsschwerpunkt ist Erwachsenenbildung. Darüber hinaus ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS), wo sie u.a. an Studien zur Zukunft der Chemie- und Pharmaindustrie mitarbeitet.

Themen der vergangenen Jahre