Neue Arbeitszeitmodelle im Digitalen Zeitalter

Unterstützt durch die ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft in Kiel und die Redakteurinnen Kristin Biesenbender und Cora Wacker.

Der technologische Fortschritt verändert die Arbeitswelt in vielen Bereichen. Smartphones und andere mobile Arbeitsgeräte ermöglichen es vielfach, beruflichen Tätigkeiten orts- und zeitunabhängig nachzugehen. Telefongespräche und -konferenzen können aufgrund der immer besser werdenden Qualität der Verbindungen von nahezu überall geführt werden. In gemeinsamen Online-Meetings lassen sich Briefings und Präsentationen abhalten, Argumente austauschen und gemeinsam Dokumente bearbeiten.

 

Diese Entwicklung hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Beschäftigten und auch für die Arbeitgeber. Auf der einen Seite kann die immerwährende Erreichbarkeit die Arbeitszeit sehr verdichten, d.h. auch der Weg zu einem Termin kann beispielsweise vollumfänglich für Telefonate oder dem Checken oder Schreiben von E-Mails genutzt werden. Auf der anderen Seite sind der menschlichen Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit Grenzen gesetzt. Die Folge können einfache Qualitätseinbußen bei der täglichen Arbeit oder auch schwerwiegende Fehler sein. Oft lohnt es sich mindestens 2x nachzudenken, bevor man „zum Hörer greift“.

 

Die zunehmende Flexibilisierung der Arbeit durch veränderte technologische Rahmenbedingungen kann aber auch die Möglichkeiten zur Vereinbarung von Familie (Kinder, Pflege) bzw. Freizeit und Beruf verbessern. Das kann die Arbeitsproduktivität in einer Volkswirtschaft erhöhen und damit mehr Wohlstand für die Gesellschaft schaffen. Diese Entwicklung wird konterkariert durch die zunehmende Belastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die „nicht mehr abschalten können“. Folge ist beispielsweise die Zunahme von Stress bzw. Krankheiten.

 

Wo liegen die Vor- bzw. Nachteile der neuen Arbeitszeitmodelle? Wie sollte die Arbeit der Zukunft aussehen?

Literatur

 

Eine Auswahl an Literatur wurde vom Team der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in folgender Liste gesammelt. Weitere Informationen und Literatur können bei EconBiz recherchiert werden. Recherche Tipps wurden hier zusammengestellt.

YES! Teams

 

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Das Thema “Neue Arbeitszeitmodelle im Digitalen Zeitalter” kann durch die YES! Teams der Region Nord als YES! 2017 Thema ausgewählt werden.

 

Das Thema wurde vom YES! Team der Max-Planck-Schule Kiel ausgewählt.

 

Lernen Sie das YES! 2017 Team der Max-Planck-Schule Kiel auf ihrer Vorstellungsseite kennen.

Wissenschaftlicher Partner

 

Das Thema “Neue Arbeitszeitmodelle im Digitalen Zeitalter” wurde von den Redakteuren der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft in Kiel vorgeschlagen. Die YES! Teams werden beraten durch die Redakteurinnen Kristin Biesenbender und Cora Wacker.

Träger

Das YES! – Young Economic Summit ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft aus Kiel und der Joachim Herz Stiftung aus Hamburg.

 

Die ZBW ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur und bestens aufgestellt, um Schülerinnen und Schülern Informationskompetenz zu vermitteln und mit Information zu versorgen.

 

Die Joachim Herz Stiftung ist wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral. Sie verfügt über große Erfahrung bei der Konzeption und Durchführung von Projekten für junge Menschen, gerade im Bereich der ökonomischen Bildung.

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Kontakt

Laura Bickel
Projektmanagerin
t: +49 (0) 431 8814 359
e: l.bickel@zbw.eu

Portrait Kai Meinke

Kai Meinke
Projektmanager
t: +49 (0) 431 8814 643
e: k.meinke@zbw.eu

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