Nachhaltiger Konsum: Öko(nomisch)?

Unterstützt durch unseren wissenschaftlichen Partner Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim und die Forscherin Christiane Reif.

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Das Pariser Klimaabkommen sieht eine stärkere Beteiligung der Zivilgesellschaft vor. Diese Einbindung ist eine Voraussetzung dafür, eine Transformation der Gesellschaft zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu vollziehen und damit die ambitionierten Klimaschutzziele erreichen zu können. Neben dem Klimaschutz werden durch die Vereinten Nationen weitere Nachhaltigkeitsziele in den „Sustainable Development Goals“(SDG) definiert. Auch der nachhaltige Konsum und die nachhaltige Produktion sind hier verankert. Die Implementierung dieser Ziele in der Europäischen Union (EU) wurde im November 2016 vorgestellt. Auch Deutschland hat, auf Basis der SDG, kürzlich eine aktualisierte Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht.

 

Die Wechselbeziehungen von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik spielen für den nachhaltigen Konsum und die nachhaltige Produktion eine bedeutende Rolle. So können nicht nur Regulierungen, die die Wirtschaft und Gesellschaft betreffen, durch die Politik erlassen werden (top-down), sondern die Zivilgesellschaft kann andersherum auch auf Politik und Wirtschaft Einfluss nehmen (bottom-up). Wahlen, Bürgerbegehren und Proteste zeigen die politische Bedeutung der Zivilgesellschaft. Neben der Interaktion von Gesellschaft und Politik beeinflussen sich Konsum und Produktion als Angebot und Nachfrage auf dem Markt. So kann die Nachfrage nach nachhaltigen Gütern zu einem vermehrten Angebot dieser Produkte führen und beispielsweise auch Innovationen vorantreiben. Diese Art von Marktlösungen kann zu einer kosteneffizienten Ausgestaltung der Nachhaltigkeitsstrategien beitragen.

 

In Nachhaltigkeitsstrategien sind ökologische und soziale Ziele verankert, allerdings ist oftmals unklar, wie diese Ziele auch kosteneffizient erreicht werden können. Gerade eine ökonomische Herangehensweise kann dazu führen, dass nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion durch eine breite Öffentlichkeit getragen werden und damit überhaupt erst eine gesellschaftliche Transformation erreicht wird.

 

Doch was bedeutet eigentlich nachhaltiger Konsum? Ist nachhaltiger Konsum ökonomisch vertretbar oder geht dieser mit Wachstumsdefiziten einher? Müssen wir uns in Verzicht üben oder können wir nachhaltige Ziele mit wirtschaftlichen Zielen vereinbaren? Wie kann gewährleistet werden, dass ökologische und soziale Ziele effizient erreicht werden?

Literatur

Eine Auswahl an Literatur wurde vom Team der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in folgender Liste gesammelt. Weitere Informationen und Literatur können bei EconBiz recherchiert werden. Recherche Tipps wurden hier zusammengestellt.

YES! Team

 

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Das Thema “Nachhaltiger Konsum: Öko(nomisch)?” kann durch die YES! Teams der Region Süd-West als YES! 2017 Thema ausgewählt werden.

 

Das Thema wurde vom YES! Team der Friedrich-List-Schule Mannheim ausgewählt. Das YES! 2017 Team der Friedrich-List-Schule Mannheim stellt sich auf dieser Seite vor. Lernen sie das Team FLS näher kennen.

Wissenschaftlicher Partner

 

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

Das Thema “Nachhaltiger Konsum: Öko(nomisch)?” wurde von den Forschenden des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim vorgeschlagen. Die YES! Teams werden beraten durch die Forscherin Christiane Reif.

Träger

Das YES! – Young Economic Summit ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft aus Kiel und der Joachim Herz Stiftung aus Hamburg.

 

Die ZBW ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur und bestens aufgestellt, um Schülerinnen und Schülern Informationskompetenz zu vermitteln und mit Information zu versorgen.

 

Die Joachim Herz Stiftung ist wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral. Sie verfügt über große Erfahrung bei der Konzeption und Durchführung von Projekten für junge Menschen, gerade im Bereich der ökonomischen Bildung.

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Kontakt

Laura Bickel
Projektmanagerin
t: +49 (0) 431 8814 359
e: l.bickel@zbw.eu

Portrait Kai Meinke

Kai Meinke
Projektmanager
t: +49 (0) 431 8814 643
e: k.meinke@zbw.eu

Bildmaterial (von oben nach unten): (c) shutterstock.com / petovarga, (c) Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim, (c) shutterstock.com / petovarga, (c) ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, (c) Joachim Herz Stiftung.