Kompetenzen für das neue digitale Zeitalter

Unterstützt durch unseren wissenschaftlichen Partner IfW – Institut für Weltwirtschaft in Kiel und den Forscher Dennis Görlich.

Das digitale Zeitalter bringt weitreichende, technologische Veränderungen mit sich. Die Entstehung des „Internets der Dinge“ fördert die vernetzte Produktion, die es ermöglicht, die vielfältige Nachfrage verschiedenster Kunden zu bedienen. Während auf der einen Seite diese Veränderungen es erleichtern, den Kunden besser zufriedenzustellen, führt sie auf der anderen Seite aber auch zu substantiellen Veränderungen in der Art der Arbeit, die abverlangt wird.

 

Die derzeitigen technologischen Transformationen führen potenziell zu einer Arbeitsersparnis. Insbesondere bedeutet diese einen Austausch von Arbeit, die menschliche Arbeitskraft, gegen Kapital, in diesem Falle Maschinen. Und davon betroffen ist nicht nur die Quantität der Arbeit, sondern auch ihre Qualität.
Jedoch bietet diese Entwicklung auch die Chance, neue Arbeitsplätze zu schaffen, wenn die Arbeiter in der Lage sind, diese neue Technology mit ihrer eigenen Kompetenzen zu steuern. Die Struktur der Nachfrage nach Arbeit wird sich wandeln, hin zu stärkeren Gewichtung von menschlichen Kompetenzen die Technologien ergänzen. Im weitesten Sinne bedeutet dies, dass die Chancen auf Arbeit mit dem menschlichen Kapital der Arbeiter verknüpft sind wie z.B. die kognitiven und nicht-kognitiven Kompetenzen, die sie im Laufe ihres (Arbeits-)lebens erlernt haben. Diese Kompetenzen kann in drei strukturell unterschiedlich, aber mitunter überlappende Gruppen einteilen: „theoretische“, „praktische“ und „nicht-kognitive Kompetenzen“.

 

Um die Arbeiter für das digitale Zeitalter fit zu machen, ist es eine Grundvoraussetzung, dass eine Infrastruktur in der beruflichen (Aus-)bildung vorhanden ist, die diese drei Kompetenzfelder abdeckt. Dabei ist aber auch zu erwarten, dass sich die Anforderungen an die Kompetenzen auch weiterhin an die technologischen Entwicklungen anpassen. Deshalb herrscht eine große Nachfrage nach Arbeitern, die in der Lage sind, ihre Qualifikationen zu verbessern und zu erweitern. Von großer Bedeutung ist dabei, dass diese Maßnahmen die Mobilität der Arbeiter erhöhen, damit sie eine Vielzahl von Aufgaben und Beschäftigungen übernehmen können statt ihre Spezialkompetenzen auf einem Feld oder einen Job zu festigen. Das lebenslange Lernen ist damit zu einem wesentlichen Instrument geworden, um in  der sich ständig ändernden Berufswelt zu bestehen.

 

Welche Kompetenzen sind wesentlich für das neue digitale Zeitalter und wie können sie am besten gelehrt werden? Was sind die Prinzipien für die Ausbildung im digitalen Zeitalter? Wie kann man die derzeitigen nationalen Bildungsprogramme vor dem Hintergrund der technologischen Transformation überprüfen? Was muss man beachten, damit die Arbeiter eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt haben? Welche Anreize könnte man bieten, damit Menschen an einer Fortbildung teilnehmen?

Literatur

 

Eine Auswahl an Literatur wurde vom Team der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in folgender Liste gesammelt. Weitere Informationen und Literatur können bei EconBiz recherchiert werden. Recherche Tipps wurden hier zusammengestellt.

YES! Teams

 

Logo Anne-Frank-Schule Bargteheide
Logo Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp

Das Thema “Kompetenzen für das neue digitale Zeitalter” kann durch die YES! Teams der Region Nord als YES! 2017 Thema ausgewählt werden.

 

Für seine Arbeit im YES! 2017 hat das Team der Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp das Thema ausgewählt.

 

Das YES! 2017 Team der Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp stellt sich Ihnen auf dieser Seite vor.

Wissenschaftlicher Partner

 

Das Thema “Kompetenzen für das neue digitale Zeitalter” wurde von Forschern des IfW – Institut für Weltwirtschaft in Kiel vorgeschlagen. Das YES! Team wird beraten durch den Forscher Dennis Görlich.

Träger

Das YES! – Young Economic Summit ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft aus Kiel und der Joachim Herz Stiftung aus Hamburg.

 

Die ZBW ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur und bestens aufgestellt, um Schülerinnen und Schülern Informationskompetenz zu vermitteln und mit Information zu versorgen.

 

Die Joachim Herz Stiftung ist wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral. Sie verfügt über große Erfahrung bei der Konzeption und Durchführung von Projekten für junge Menschen, gerade im Bereich der ökonomischen Bildung.

Logo Joachim Herz Stiftung

Kontakt

Laura Bickel
Projektmanagerin
t: +49 (0) 431 8814 359
e: l.bickel@zbw.eu

Portrait Kai Meinke

Kai Meinke
Projektmanager
t: +49 (0) 431 8814 643
e: k.meinke@zbw.eu

Bildmaterial (von oben nach unten): (c) shutterstock.com / a-image, (c) IfW – Institut für Weltwirtschaft Kiel, (c) shutterstock.com / a-image, (c) ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, (c) Joachim Herz Stiftung.