… und die Lehrkräfte?

Wie fühlt es sich als Lehrkraft an im YES! mit einem Team
dabei zu sein,wie viel Energie wird von der
betreuenden Lehrkraft erfordert, welche Überraschungen
und aber auch vor welche Herausforderungen die
Lehrkräfte gestellt werden hat das YES! erfragt.

Von welcher Schule kommen Sie und welche Fächer unterrichten Sie?

Ich, Sandra Latzke, unterrichte die Fächer Wirtschaft/Politik, Sozialwissenschaften und Erdkunde am Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen.

Wieso haben Sie sich für das YES! entschieden, oder haben Ihnen Ihre Schüler:innen davon berichtet?

Mir persönlich ist es ein Anliegen, dass meinen Schüler:innen auch in der Zeit des Distanz- und Wechselunterrichts Projekterfahrungen und Selbstentfaltungsmöglichkeiten erfahren.

Wie binden Sie das YES! in den Schulalltag ein?

Das Schulteam trifft sich wöchentlich in meiner Sowi-AG. Die Treffen erfolgen digital oder in der Schule. Einzelne Bausteine wurden und werden auch immer wieder im Unterricht eingebunden.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit zwischen Forschenden und Ihrem Schulteam?

Die Zusammenarbeit empfinde ich als sehr positiv und produktiv. Der Dialog erfolgt stets auf Augenhöhe, was aus Sicht der Schüler:innen sehr positiv wahrgenommen wird. Sie erfahren viel Wertschätzung für ihr Engagement und zugleich auch konstruktives Feedback um ihren Lösungsansatz weiterzuentwickeln.

Was war Ihr schönstes/lustigstes Erlebnis im YES!?

Die „aha“-Effekte der Schüler:innen, wenn sie wieder einen Schritt weitergekommen sind oder sie lang um eine Entscheidung gerungen haben, bis sie sich dann im selbstgesteuerten Lernen auf einen Weg geeinigt haben. Ich denke, es ist eine spannende Erfahrung für Schüler:innen, wenn sowohl „der Weg“ als auch die Lösungsidee die Ziele sind.

Haben Sie eine Veränderung bei Ihren Schüler:innen wahrgenommen?

Für Schüler:innen ist es, glaube ich, immer spannend, wenn sie selber Verantwortung übernehmen oder auch einmal neue Dinge ausprobieren können. Das YES! ermöglicht Denk- und Handlungsprozesse die, glaube ich, einen unbeschreiblichen Mehrwert für die Schüler:innen darstellen und die ich jetzt miterleben darf. Toll!

Welche Anregungen oder Tipps können Sie anderen am YES! interessierten Lehrkräften mitgeben?

Das YES! bietet eine gelungene Gelegenheit, um eine gesellschaftlich relevante Fragestellung mit einem Schulteam intensiv bearbeiten zu können. Die Vor- und Nachbereitung benötigt Abstimmungsprozesse, einen intensiven und konstanten Austausch im Team- und das über mehrere Monate. Ich kann deshalb eine Gruppengröße von ca. 5 Schüler:innen nur empfehlen! Einfach ausprobieren & mitmachen!

Und zu guter Letzt: Würden Sie wieder teilnehmen?

Es macht unheimlich viel Spaß und ist für alle eine tolle Erfahrung. Als Lehrkraft lernt man seine Schüler:innen noch einmal anders kennen, als im „normalen“ Unterricht. Deshalb – eindeutig ja!

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Digitales Regionalfinale

Auch in diesem Jahr finden die YES! Regionalfinals pandemiebedingt digital statt. Die Erfahrungen aus dem letzten Jahr und aktuelle Einblicke in die laufenden Fachgespräche versprechen einen spannenden Austausch zwischen den Schulteams mit innovativen Lösungsvorschlägen.

Wie erlebt ein Schulteam das YES! ? …

Das Jahr 2021- geprägt von Home-Schooling, Wechselunterricht, digitalen Klassenzimmern und einer Menge Selbstdisziplin und Motivation. Das YES! hat bei dem Team aus Rostock genauer nachgefragt.

… und die Lehrkräfte?

Wie fühlt es sich als Lehrkraft an im YES! mit einem Team dabei zu sein, wie viel Energie wird von der betreuenden Lehrkraft erfordert, welche Überraschungen und aber auch vor welche Herausforderungen die Lehrkräfte gestellt werden hat das YES! erfragt.

Meritum Preis

2020 freute sich das YES! über den mit 25.000 Euro dotierten Meritum-Förderpreis des Deutschen Aktieninstituts.

Neu ab 2021: YES! BRIDGE

Das YES! wird nicht nur digitaler und jünger, sondern auch internationaler durch den Förderpreis 2020 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu „Raising the Profile of Education and Science Diplomacy” und dem Konzept zu YES! BRIDGE. So startet ab diesem Jahr bereits ein Testpilot mit fünf Schulen aus UK und den USA.

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