Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart

 

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stuttgart-Sillenbuch hat derzeit 925 Schülerinnen und Schüler, die von 82 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Damit ist das GSG die größte staatliche Schule in Stuttgart.

 

Schwerpunkte liegen auf Sprachen (Englisch, Französisch, Portugiesisch, Latein), sowie Natur- und Gesellschaftswissenschaften. Das GSG gehört zu den ersten Schulen, die 2003 in der Kursstufe das Kernfach Wirtschaft eingeführt haben. Seitdem gibt es jedes Jahr ein oder zwei Wirtschaftskurse in der Oberstufe. Unsere Schule bietet jedes Jahr mehrere Klassenfahrten und Austauschprogramme in den verschiedenen Klassenstufen an. Dazu gehören der Austausch mit unserer Partnerschule in St. Louis (USA), der Lindbergh High School, dem Collège Albert Camus in Montbazon (F), dem Colegio Cruzeiro in Rio de Janeiro (Brasilien)sowie ein Austausch mit der Amity International School in Neu Delhi (Indien). Ergänzt werden die Austausche durch einen Aufenthalt in England und einen in Frankreich sowie die Möglichkeit zu individuellen Austauschen mit unseren europäischen Partnerschulen (Erasmus+).

 

Die Arbeit in Projekten ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts am GSG. Davon zeugen z.B. die vielen Schülerfirmen der letzten Jahre, das Projekt GSG-Lernwald in Klasse 9, das Theaterprojekt in der Klassenstufe 5, das NwT-Großprojekt in Klasse 10 und eine Vielzahl weiterer Projekte im Bereich der Naturwissenschaften und der Gesellschaftswissenschaften. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist Bildungspartner des Verlags Eugen Ulmer, der Mahle GmbH und des Haus des Waldes. Mit den Bildungspartnern pflegen wir eine enge Zusammenarbeit und einen regen Austausch.

 

In unserem Leitbild beziehen wir uns auf unsere Namensgeber, die Geschwister-Scholl. Seit dem 31. Januar 2017 ist das GSG Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“.

 

Lösungsvorschlag des Teams:

 

Flux-App-Belohnungssystem

Logo Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart

YES! 2017 Thema

 

Logo Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim

 

Unsere auf stetes Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsweise ist nicht zukunftsfähig. Sie überlastet die Ökosysteme, von denen wir abhängig sind: die Regenerationsfähigkeit der Meere, Böden und Grundwasservorkommen, die Stabilität des Erdklimas und die biologische Artenvielfalt. Wir stoßen an die ökologischen Grenzen des Wachstums.

Anstatt aus Kohle, Öl oder Gas muss die Menschheit ihren Energiebedarf künftig aus erneuerbaren Energiequellen decken. Das geht aber weit über den Stromverbrauch von Haushalten oder Firmen hinaus. Die meisten unser täglichen Gebrauchs- und Konsumgüter bestehen aus nicht-nachwachsenden Rohstoffen.

 

Eine wesentliche Frage für ein Umdenken bzw. für einen bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen ist daher: Wie erreichen wir die älteren Generationen? Es geht dabei einmal um den Kanal mit der besten Reichweite. Von zusätzlicher Bedeutung ist aber auch die Botschaft. Wie kann man den Menschen einen reduzierten Ressourcenverbrauch/Konsum schmackhaft machen? Ist ein simpler Appell an die Vernunft ausreichend? Genügt es aufzuzeigen, dass man damit Geld sparen kann? Bzw. wird das so Gesparte nicht wieder für andere ressourcenverbrauchende Dinge ausgegeben?

 

Mehr zum YES! 2017 Thema „Postwachstumsgesellschaft – Wie kriegen wir alle ins Boot?“ gibt es hier.

 

Die YES! Teams werden beraten durch den Forscher des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim Michael Hellwig.

 

Das Thema wurde in diesem Jahr von den Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart ausgewählt. Mehr zum Team erfahren Sie auf der Profilseite des YES! 2017 Teams des Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart.

Pictures (from top to bottom): (c) Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart, (c) shutterstock.com / Jirsak, (c) ZEW