FAQ – Frequently Asked Questions

YES! FAQ – Frequently Asked Questions

Was ist das YES! – Young Economic Summit?

Das YES! – Young Economic Summit ist einer der größten Schülerwettbewerbe zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Jugendliche erarbeiten eigene Lösungen für globale Herausforderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Umwelt. Als Botschafter der nächsten Generation bekommen Schülerinnen und Schüler eine Bühne geboten, um ihre innovativen Ideen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Ministerien, Think Tanks und internationalen Organisationen auf Englisch zu diskutieren.

Wer sind die Partner?

Das YES! ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Als wissenschaftliche Partner beteiligen sich am YES! das  Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, das RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Essen, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin und das GIGA German Institute for Global and Area Studies Hamburg.

Welche Themen werden bearbeitet?

Die Forschenden der wissenschaftlichen Partner stellen Themen, die sie gerade auf ihrer Forschungsagenda haben. Damit stehen jedes Jahr neue und aktuelle Themen zur Wahl. Das Themenspektrum reicht beispielsweise von Nachhaltigkeit, über Populismus und Digitalisierung bis hin zur Steuergerechtigkeit. Die einzelnen Themen für die verschiedenen Regionen stellen wir in Kürze auf den Bewerbungs- und Themenseiten dar. Die Vorjahresthemen des YES! 2017  finden sich hier.

Wer kann am YES! teilnehmen?

Am YES! können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 bis 12 teilnehmen. Pro Schule kann sich ein Team mit mindesten 5 Teammitgliedern und einer betreuenden Lehrkraft um die Teilnahme bewerben. In jeder Region stehen insgesamt 12 Plätze zur Verfügung.  2018 können sich Projektgruppen aus folgenden Bundesländern bewerben: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Wie ist der Zuschnitt der Regionen?

Beim YES! 2018 können sich Projektgruppen aus 13 Bundesländern, organisiert  in vier Regionen beteiligen.

  • Region Nord: Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein; wissenschaftliche Partner für die Region sind: Institut für Weltwirtschaft, German Institute for Global and Area Studies, Wirtschaftsdienst
  • Region West: Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen; wissenschaftlicher Partner für die Region ist das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
  • Region Süd-West: Baden-Württemberg, Hessen, Rheinlad-Pfalz und das Saarland; wissenschaftlicher Partner für die Region ist das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
  • Region Ost: Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt; wissenschaftlicher Partner für diese Region ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung

 

YES! 2018 Region WestYES! 2018 Region Süd-WestYES! 2018 Region Ost

Was benötigt man für die Bewerbung?

Die Bewerbung fürs YES! 2018 ist bis zum 19.01.2018 möglich. Bis zum 15.12.2017 ist eine „Early-Bird“-Registrierung möglich. Verpflichtende Bausteine für die Bewerbung sind: Bestehendes Team aus mindestens fünf Schülerinnen und Schülern (eine spätere Nachmeldung von Teammitgliedern ist jederzeit möglich) sowie einer betreuenden Lehrkraft; ein Schreiben der Schulleitung zur Freistellung des Teams für die wichtigsten Termine; Die Angabe von drei Themenwünschen, die in der Region zur Wahl stehen. Außerdem sollte ein Motivationsschreiben / Video  beigefügt / verlinkt werden. Wünschenswert wäre auch ein Konzept, wie das Projekt in den Schulalltag integriert wird (z.B. AG, Projektarbeit, regulärer Unterricht, etc.)

Was ist die „Early-Bird“ Registrierung?

In jeder Region stehen fünf Early-Bird-Plätze zur Verfügung, die nach dem Windhund Verfahren vergeben werden. Frühanmelder, die alle Pflichtbausteine erfüllen (Teamgröße von mindestens fünf Personen sowie einer betreuenden Lehrkraft, Unterstützerschreiben von der Schulleitung, Nennung dreier Themenpräferenzen und Motivationsschreiben/ Video), erhalten sofort eine Zusage und ein Thema und können frühzeitig in den Wettbewerb starten und mit der inhaltlichen Arbeit beginnen.

Wie kann man sich bewerben?

Die Bewerbung erfolgt einfach über das Online-Bewerbungsformular . Oder Ihr kontaktiert Sina-Marie Heuchmer (Telefon: 0431-8814 377, E-Mail: mitmachen@young-economic-summit.org)  und sie geht die Bewerbung zusammen mit Euch durch.

Wie findet die Auswahl der Projektgruppen statt?

Alle eingehenden Bewerbungen, die die Pflichtbausteine erfüllen (Teamgröße von mindestens fünf Personen sowie einer betreuenden Lehrkraft, Unterstützerschreiben von der Schulleitung, Nennung dreier Themenpräferenzen und Motivationsschreiben/ Video) werden bei der Auswahl der Projektgruppen berücksichtigt. Ein Konzept der Einbindung in den Schulalltag, möglicher Themenbezug (z.B. Nachhaltigkeit AG, Europa-Schule, etc.), andere Projektreferenzen, sowie der Zeitpunkt des Bewerbungseingangs werden positiv berücksichtigt.

Wann werden die teilnehmenden Projektgruppen bekannt gegeben?

Die fünf „Early-Bird“-Gruppen in den jeweiligen Regionen bekommen sofort eine Zusage und ihr Thema. Die übrigen Projektgruppen werden bis spätestens 29.01.2018 über die Teilnahme informiert.

Wann erfährt man, welches Thema man bearbeitet?

Mit der Bewerbung müssen drei Themenpräferenzen benannt werden. Die „Early-Bird“-Gruppen erfahren sofort, welches ihrer drei präferierten Themen sie bearbeiten dürfen. Allen anderen Projektgruppen erfahren mit der Bestätigung ihrer Teilnahme, welches ihrer drei präferierten Themen sie bearbeiten dürfen.

Wie ist der Projektablauf?

Der Wettbewerb läuft von Januar bis Dezember. Der erste Schritt ist die Bewerbung. Nach erfolgreicher Bewerbung folgen die Kick-Off Tage. Im Anschluss an die Kick-Off Tage beginnt die eigentliche Arbeitsphase, bei der eigene Lösungsideen erarbeitet werden. Der erste Höhepunkt sind die regionalen Finale, bei denen die Projektgruppen ihre Lösungsideen präsentieren und die Gewinner gekürt werden, die ihre Region beim  Bundesfinale vertreten werden. Die Zeit bis zum Finale soll genutzt werden, um die Lösungsidee weiter zu entwickeln und zu verfeinern. Beim Bundesfinale kommen die besten Projektgruppen aus ganz Deutschland zusammen und präsentieren ihre Lösungsideen auf der großen Bühne. Die Bundessieger werden bei der feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet.

Was passiert bei den Kick-Off Tagen?

An den Kick-Off Tagen in den jeweiligen Häusern der wissenschaftlichen Partner, treffen die Projektgruppen mit dem YES!-Team zusammen. Es können alle Fragen zum Projekt, zum konkreten Ablauf und zu den kommenden Aufgaben im persönlichen Gespräch geklärt werden. Außerdem findet ein erstes Zusammentreffen mit den betreuenden Forschenden statt. Die Kick-Off Tage finden in bestimmten Wochen in den jeweiligen Regionen statt. Die individuelle Terminabsprache erfolgt nach Bestätigung der Teilnahme.

Was passiert während der Arbeitsphase?

Beim YES! sollen eigene Lösungsideen für wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen erarbeitet werden. Nachdem die Themen vergeben wurden, können die Projektgruppen mit der inhaltlichen Arbeit beginnen und ihre Lösungsidee entwickeln. Dazu soll wissenschaftliche Literatur als Basis herangezogen und der aktuelle Stand der Forschung berücksichtigt werden.  Es sollen innovative und kreative Lösungen entstehen und „thinking outside the box“ ist ausdrücklich erwünscht.

Welche Workshops gibt es?

Durch digitale Lernpfade können die Projektgruppen sich wichtige Schlüsselqualifikationen aneignen, die ihnen sowohl bei der Bearbeitung ihres Themas während des YES! zu Gute kommen, als auch bei ihrem weiteren Werdegang. Zum einen wird ein Einblick in wissenschaftliches Arbeiten, Literaturrecherche, Literaturverwendung und die qualitative Einordnung von Informationen gegeben (Stichwort: Informationskompetenz), zum anderen werden Grundlagen von Projektarbeit, Präsentationstechniken und Wissenschaftskommunikation vermittelt. Durch zu lösende Aufgaben und Feedback durch das YES!-Team kann der Wissenszuwachs überprüft werden.

Wie kommt man in Kontakt zu Forschenden?

Bereits bei den Kick-Off Tagen wird der Erstkontakt zu den betreuenden Forschenden aufgebaut und erste themenbezogenen Fragen können geklärt werden. Wenn die digitalen Lernpfade erfolgreich absolviert wurden und erste Arbeit in die Entwicklung der Lösungsidee geflossen ist, findet ein weiteres Fachgespräch statt. Hier soll bereits die Idee diskutiert und konkrete Fragen beantwortet werden. Um möglichst viel Nutzen aus diesem Treffen zu ziehen und die Expertise der Forschenden optimal nutzen zu können, ist es wichtig, dass ein Überblick über die bisherige Arbeit und Fragen formuliert werden. Nur wenn dies vorliegt, wird ein Termin mit den Forschenden vereinbart.

Was passiert beim Finale?

Beim YES! Bundesfinale am 27. und 28. September 2018 kommen die besten Projektgruppen aus allen Regionen für einen zweitägigen Wirtschaftsgipfel der nächsten Generation in Hamburg zusammen und präsentieren erneut ihre geschärften Lösungsideen. Beim Bundesfinale wird der Diskussion und dem intergenerationalen Austausch mehr Zeit eingeräumt. Neben den anderen Projektgruppen werden Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft anwesend sein.

Wo bekommt man Hilfe?

Bei Fragen, Problemen oder Schwierigkeiten, können sich die Projektgruppen jederzeit an das YES!-Team werden.  Zusätzlich besteht einmal die Woche die Möglichkeit am digitalen Jour Fixe teilzunehmen und alle offenen Fragen zu klären. Diesen Termin teilen wir den Teams zeitnah mit. Für inhaltliche Fragen kann auch der direkte Kontakt zu den betreuenden Forschenden gesucht werden.

Was passiert beim Regionalen Finale?

Beim regionalen Finale kommen alle Projektgruppen aus einer Region zusammen und präsentieren erstmalig ihre Lösungsidee öffentlich vor den anderen Projektgruppen, dem YES!-Team und geladenen Gästen. Die Präsentation und Diskussion der Lösungsideen findet auf Englisch statt. Die drei Projektgruppen mit den besten Lösungsideen ziehen als Repräsentanten der jeweiligen Region in das YES! Bundesfinale ein.

Was gibt es zu gewinnen?

Die ersten drei Gewinner der regionalen Finale bekommen jeweils 1000€. Zum Preisgeld erhält jede Gruppe ein Projektbudget von 500 € für die Weiterentwicklung des Produkts / der Lösungsidee. Dieses Geld kann beispielsweise dazu verwendet werden, um Forschungsreisen zu finanzieren und die Lösungsidee weiter auszuarbeiten und evtl. schon in die Umsetzung zu bringen.

 

Die Gewinner des YES! Bundesfinales werden zur feierlichen Preisverleihung ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nach Berlin eingeladen.

 

Welche Termine muss man beachten?

 

Es gibt verschiedene Termine, die für eine Teilnahme am YES! verpflichtend eingehalten werden müssen und die Freistellung zu diesen Terminen muss von der Schulleitung in einem Unterstützerschreiben bestätigt werden.

Pflichttermine sind:

  • Kick-Off-Tag (ca. 2-3 Stunden plus Reisezeit)
  • Regionales Finale (ca. 8 Stunden plus Reisezeit)
  • Bundesfinale für die drei Gewinner aus den jeweiligen Regionen (2 Tage plus Reisezeit)
  • Feierliche Preisverleihung für die drei Gewinner des Bundesfinales (ca. 3 Stunden plus Reisezeit)

Welche Kosten entstehen?

Für die Schule und das Team entstehen keine Kosten. Reise- und Unterkunftskosten für die verschiedenen Workshops und Veranstaltungen übernimmt vollständig das YES!

Wie hoch ist der Zeitaufwand?

Der Zeitaufwand für das Team ist nicht zu unterschätzen.

Darf ein Team mehrfach beim YES! mitmachen?

Ein YES! Team muss zu über 50% aus Schülerinnen und Schülern bestehen die noch nicht am YES! teilgenommen haben.