Mobilität im ländlichen Raum – wie kann Elektromobilität dort funktionieren?

Gerade der Ländliche Raum steht hinsichtlich der Mobilitätswende und dem sich wandelnden Nutzungsverhalten vor großen Herausforderungen. Für die attraktive Ausgestaltung eines möglichen Angebots und die Bereitstellung einer bedarfsgerechten Infrastruktur sind in dünnbesiedelten Regionen passgenaue Lösungsansätze erforderlich. Häufig ergänzen dort bürgerschaftlich getragene Aktivitäten das mobile Angebot als Alternative zum eigenen Fahrzeug. Wie lassen sich bürgerschaftliche oder unternehmerische Sharing-Konzepte mit der ländlichen Bevölkerung entwickeln und professionell umsetzen? Wie kann das Mobilitätsverhalten der ländlichen Bevölkerung abgebildet werden? Wie können auch kleinere Kommunen Anschluss an Mobilitätsangebote und -strukturen erhalten und lokale Unternehmen die Transformationspotenziale der Digitalisierung für sich nutzen? Gesucht werden nun Ansätze und Technologien die folgende Aspekte beinhalten (Diese Liste ist beispielhaft zu verstehen.): – (Schnell)ladesysteme – Positionierungssystem (z.B. lasergestützt) – Dienste zur nahtlosen Fahrzeugortung – cloudbasierte Mobilitätsdienste (z.B. Smartphone-App) – On-Board-Unit als Kommunikationseinheit – Mobilitätsdatencloud zur Verbindung einzelner Teilsysteme und -dienste

Wissenschaftlicher Partner:

Fraunhofer IAO

Betreuer des YES!-Teams und Autoren des Themenvorschlags:

Stephan Wilhelm

Dr. Wilhelm StephanStephan Wilhelm ist studierter Maschinenbauingenieur und promovierte an der Universität Stuttgart zum Doktor der Ingenieurwissenschaften. Er leitete Forschungsprojekte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik sowohl am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart wie auch am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Erfahrungen im Forschungsmanagement sammelte er in der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft als persönlicher Referent des Präsidenten. Heute leitet und verantwortet er den Bereich Kommunikation und Netzwerk am Fraunhofer IAO und engagiert sich für den Wissenstransfer sowohl über digitale Medien wie auch über Köpfe.

Hendrik von Linde

Hendrik von Linde hat Wirtschaftsinformatik in Braunschweig studiert. Er war fünfzehn Jahre lang Projektleiter in der Automobilindustrie und Berater. In den Bereichen Softwareentwicklung & Prozessberatung war er im In- und Ausland tätig. Heute ist er am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Referent der Institutsleitung und Mitarbeiter am Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen an der Universität Stuttgart und engagiert sich für die Makerszene.