Der Covid-19-Einbruch: Bis zu welchem Grad können staatliche Eingriffe die Wirtschaft schützen?

„Die Wirtschaft“ ist mit Ausbruch von Covid-19 massiv eingebrochen. Es wird weniger produziert aber noch viel weniger konsumiert als vor der Krise. Um aktuelle Einkommenseinbußen von Arbeitnehmern auszugleichen, verschuldet sich der Staat massiv. Die zunehmende Staatsverschuldung hat zwei Effekte. Erstens belastet sie junge Generationen direkt, da sie die Schulden tilgen müssen und somit Einbußen der Lebensqualität zu Gunsten älterer Generationen hinnehmen müssen. Indirekt kann zunehmende Staatsverschuldung der jungen Generation auch helfen, sofern sie ein Wirtschaftswachstum erzeugt, dass groß genug ist, die Nachteile für die junge Generation auszugleichen. Lässt sich in diesem Spannungsfeld eine Handlungsempfehlung ableiten?

Must-Read – den folgenden Artikel soll das Team in Vorbereitung für das Kick-Off-Gespräch lesen:

Acemoglu et al. (2014): Warum Nationen scheitern: Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut. Fischer. (unter anderem Kapitel 3)

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Betreuer der YES!-Teams und Autor des Themenvorschlags:

Stefan Wagner

Stefan Wagner ist Associate Professor of Strategy und Direktor des Promotionsprogrammes an der ESMT Berlin. Seine Forschungsinteressen decken die Schnittmenge von Unternehmensstrategie, technologischer Innovation, industrieller Organisation und Recht ab. Gegenwärtig beschäftigt er sich vor allem mit der Wechselwirkung zwischen der sich verändernden Landschaft der geistigen Eigentumsrechte (insbesondere der Patentsysteme) und der langfristigen Strategie der Unternehmen hinsichtlich ihrer Innovationsaktivitäten.