Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen

 

Schulgebaeude Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen

 

Unsere Schule, das Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen, hat rund 850 Schülerinnen und Schüler und ist im saarländischen Dillingen beheimatet. Dillingen ist eine Stadt mit rund 21.000 Einwohnern und liegt grenznah zu Frankreich. Die Saar ist bis zum Dillinger Hafen als Wasserschifffahrtsstraße ausgebaut und bildet mit dem Saarhafen ein wichtiges logistisches Element für den größten Arbeitgeber der Stadt, die Dillinger Hütte.  Die Hütte kann auf eine über 300-jährige deutsch-französische  Geschichte zurückblicken und ist das größte Grobblechwerk Europas.  Das Unternehmen  gibt rund 5000 Beschäftigten Arbeit  und liefert seine Produkte in die ganze Welt. Ausgewählte Beispiele für die Verwendung des Stahls der Dillinger Hütte sind etwa die Öresundbrücke,  das Shanghai World Financial Center, mit 492 m Höhe das dritthöchste Gebäude der Welt, oder  der Frankfurter Commerzbank Tower, das ehemals höchste Bürohochhaus Europas.

 

Was macht unsere Schule aus? Wir sind (noch) ein sogenanntes G8-Gymnasium, das heißt nach 8 Schuljahren stehen die Abiturprüfungen an. Unsere Schule bietet ein recht breites Angebot an unterrichtlichen Möglichkeiten entsprechend der eigenen Begabung und Interessenslage. Zunächst haben unsere Schülerinnen und Schüler in der Klassenstufe 5 die Wahl zwischen den Fremdsprachen Englisch oder Französisch, wobei die jeweilig andere Fremdsprache dann ab Klassenstufe 6 unterrichtet wird. Ab Klassenstufe 7 können wir uns entscheiden zwischen einer 3. Fremdsprache (Spanisch oder Latein) oder einem naturwissenschaftlichen Zweig mit verstärktem Unterricht in Physik, Chemie und Biologie. Im Wahlpflichtbereich der Klassenstufe 10 können Fächer wie Informatik, Technik, Italienisch oder Wirtschaftslehre belegt werden, die dann auch bis zum Abitur weitergeführt werden können. Verschiedene Arbeitsgemeinschaften von Robotik bis zu Sport und Spiel, die Beteiligung an Wettbewerben sowie Förderprogramme und Schülerfirmen, in denen man unternehmerische Erfahrungen sammeln kann, runden das Angebot ab.

 

Motivation für die Teilnahme am Wettbewerb YES!-2017 war neben den recht interessanten Zukunftsthemen auch die Erwartung , durch die Arbeit im Team und die Entwicklung sowie Präsentation  eigener Problemlösungen unsere Kompetenzen in verschiedenen Bereichen zu stärken und zu erweitern. Leitlinie für unsere Auseinandersetzung mit dem Wettbewerbsthema soll dabei eine Aussage des Namensgebers unserer Schule, Albert-Schweitzer, sein:

 

“Das Wissen hat Grenzen, das Denken nicht!”.

 

Eine Vorstellung des YES! 2017 Teams des Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen findet sich hier.

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen
Karcherstraße 2
66763 Dillingen

Telefon: 06831 97 65 47
Telefax: 06831 97 60 89

email: schulleitung@asg-dillingen.de

 

 

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen online:

www.asg-dillingen.de

Logo Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen

 

Lösungsvorschlag des Teams:

 

Der Europatag

 

 

 

YES! 2017 Thema

 

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Logo Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim

 

In vielerlei Hinsicht stellen die nationalistischen Parteien zwei Kernpunkte infrage: zum einen den Status Quo – so wie es bei der Abstimmung zu Abspaltung in Großbritannien der Fall war – und den Prozess einer noch stärkeren europäischen Integration.

 

Diese Situation birgt unterschiedliche Gefahren. Erstens, durch den Aufstieg der nationalistischen Parteien (und einer starken Unterstützung durch die Wähler) könnten die nationalen Regierungen eine mehr nationalistischere, populärere Haltung einnehmen, um ihre Machtposition nicht zu gefährden. Damit könnten sie allerdings die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union erschweren. Im schlimmsten Fall könnte das zu einer Abspaltung wie in Großbritannien führen.

 

Wie kann Europa mit dem stärker werdenden Nationalismus fertig werden? Was kann man tun, um die Europäische Union zu unterstützen, wenn immer mehr unterschiedliche Präferenzen geäußert werden? Ist das Wiedererstarken des Nationalismus vielleicht auch eine Chance für eine Legitimierung und Verantwortung der Union? Wer ist für die derzeitige Situation verantwortlich: die EU, die Mitgliedsstaaten oder ist es eine Geschichte, die die Finanzkrise geschrieben hat? Kann sich Europa besser rechtfertigen, mehr Verantwortung übernehmen und mehr direkte Demokratie aufnehmen? Wie kann man den Wert Europas bemessen und wie kann man ihn den Menschen näher bringen?

 

Mehr zum YES! 2017 Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“ gibt es hier.

 

Die YES! Teams werden beraten durch die Forscher des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim Sebastian Blesse und Thomas Schwab.

 

Das Thema „Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien“ wurde von den YES! Teams des Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen und der Hohen Landeschule Hanau für die Bearbeitung im YES! 2017 ausgewählt.

Pictures (from top to bottom): (c) Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen, (c) shutterstock.com / Delpixel, (c) ZEW